PHH Rechtsanwälte beriet den französischen Infrastrukturfonds Meridiam bei der Gründung eines Joint Venture mit Magenta Telekom, einer Tochtergesellschaft der Deutsche Telekom AG. Bis 2030 werden die beiden Partner im Zuge des Projekts mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau des Glasfasernetzes in Österreich investieren. PHH Partner Wolfram Huber (Infrastruktur, Banking & Finance) war gemeinsam mit Rechtsanwalt Wolfgang Guggenberger (Infrastruktur, Corporate /M&A) federführend für die vertragliche Ausgestaltung des Joint Ventures und die Finanzierung auf Seiten Meridiam verantwortlich.

PHH war für Meridiam bereits in der Vergangenheit bei Infrastruktur- und Finanzierungsprojekten tätig und konnte nunmehr mit dem Abschluss des Joint Ventures mit Magenta erneut seine Kompetenz im Bereich Infrastruktur unter Beweis stellen. Das neu gegründete Joint Venture zwischen Magenta Telekom und Meridiam wird in den kommenden sechs Jahren regionale und lokale Hochgeschwindigkeits-Glasfaserbreitbandnetze außerhalb der städtischen Ballungsräume aufbauen und dabei rund 650.000 Gebäude an das Netz anschließen.
„Wir sind stolz, dass wir Meridiam bei diesem für Österreich außergewöhnlichen Projekt beraten durften, wodurch Meridiam ihre Strategie im Bereich Glasfaser-Infrastruktur auch in Österreich erfolgreich umsetzen kann. Das Joint Venture mit Magenta Telekom war hier ein sehr wichtiger Schritt.“, sagt PHH Partner Wolfram Huber.

Für Meridiam war neben dem PHH Transaktionsteam bestehend aus Wolfram Huber (Partner) und Wolfgang Guggenberger (Rechtsanwalt) auch Michael Mayer (MMRA) für Wettbewerbs- und zusammenschlussrechtliche Themen an der Transaktion beteiligt. Magenta Telekom wurde von Wolf Theiss betreut – hier leiteten die Partner Andreas Schmid und Christian Mikosch das Transaktionsteam.

Das Joint Venture zwischen Magenta und Meridiam steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU-Kommission. Das entsprechende Wettbewerbsverfahren ist bereits angelaufen, ein Abschluss wird bis Ende 2022 erwartet.